Game review in German. As requested.
by singular
As requested I wrote a review in German. I chose Pac-Man. Es gab und gibt viele verschiedene Pac-Man Klone auf nur allen erdenklichen Plattformen. Die Geschichte der Ur-Version, dessen Name Puck-Man war und nur deswegen zu Pac-Man wurde weil ein paar ganz Witzige das P am Automaten zu einem F abänderten, ist schon tausendmal erzählt worden. Das die Marke jede Menge Abkömmlinge hat, die ein mehr...
As requested I wrote a review in German. I chose Pac-Man.
Es gab und gibt viele verschiedene Pac-Man Klone auf nur allen erdenklichen Plattformen. Die Geschichte der Ur-Version, dessen Name Puck-Man war und nur deswegen zu Pac-Man wurde weil ein paar ganz Witzige das P am Automaten zu einem F abänderten, ist schon tausendmal erzählt worden. Das die Marke jede Menge Abkömmlinge hat, die ein mehr oder weniger abgewandeltes Spielprinzip und/oder verbesserte Grafik aufweisen, kann man auf Seiten wie GiantBomb.com zu genüge recherchieren. Kurz: Die Pac-Man Marke war, und ist es auch heute noch, populär.
1985 bekam ich zu meinem 7. Geburtstag eine Atari 2600 Spielekonsole geschenkt und von den 2 Spielen die dabei waren, war eines Pac-Man. Es war das erste Videospiel das ich je gespielt habe. Ich hatte noch keine Ahnung von dem Original Pac-Man aus der Spielhalle zwischen deren Sound und Grafik zu dem was auf dem Atarisystem geboten wurde Welten lagen. Mangels Vergleich mit besseren Versionen des Spiels oder überhaupt mit Videospielen, machte mir der miserable Sound und die Augenschwund verursachende Farbgebung aber nichts aus. Auch dass die Geister höllisch flimmerten nahm ich als gegeben hin. Auch das man sich, im Gegensatz zu den technisch aufwändigeren Umsetzungen, nicht um die Ecken „drücken“ konnte und deswegen der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zur Urversion höher war störte mich nicht weiter. Ich spielte dieses Spiel wie besessen.
Es soll ja noch einige Menschen geben die in ihrem Leben noch nie Pac-Man gespielt haben. Falls sie, lieber Leser, zu dieser Randgruppe gehören, möchte ich ihnen das Spielprinzip erläutern. Spielfigur ist ein gelber Kreis mit einem keilförmigen Einschnitt als Mund und, in der Atari 2600 Version, einem transparentes Loch oben drüber als Auge. Ziel ist es jetzt mit dieser Figur aus der Vogelperspektive heraus durch ein Labyrinth zu steuern und alle darin verstreuten Punkte zu fressen. Aber ein Spiel ganz ohne Antagonisten wäre ja etwas zu öde. Deswegen sind in dem Labyrinth noch vier Geister unterwegs die versuchen Pac-Man zu fangen. Um sich zu wehren kann Pac-Man eine der sogenannten Powerpille, die in den Ecken der Spielebene liegen, fressen. Nimmt er eine solche auf, ist er in der Lage die Geister zu fressen die sich während dieser Effekt anhält auf der Flucht vor ihm befinden. Wird ein Geist von Pac-Man gefressen bleiben von ihm nur ein Paar Augen übrig die in die Geisterbasis, einer Art Zelle in der Mitte des Levels, zurückwandern wo sie ein paar Sekunden verbleiben bevor sie wieder zu Geistern werden und ins Labyrinth zurückkehren um die Jagd auf Pac-Man fortzusetzen. Sind alle Punkte gefressen geht es auf der nächst höheren Spielebene mit schnelleren Geistern weiter. Das Spiel läuft endlos und die Geister werden dabei immer schneller.
Dieses Spielprinzip trifft im Grunde genommen auch auf die Version für das Atari 2600 zu. Aber Augrund der technischen Unzulänglichkeiten der Konsole sah die Portierung im Vergleich zur original Automatenversion mehr als nur erbärmlich aus. Aber die schwache Technik der Zielplattform ist verantwortlich für Fehler im Design der Umsetzung. Zum Beispiel die Spielgeräusche, die man noch am mildesten als „Krach“ bezeichnen vermag. Oder das flimmern der vier Geister, von dem man nach einer Stunde spielen schon Ausfallserscheinungen in den Augen bekommt. Oder das der Punktezähler bei Zählerstand 9999999 wieder auf null zurückspringt. All das zusammen führt dazu dass man die Atari 2600 Version zu einer der schlechtesten Umsetzungen der Automatenversion zählt.Empfehlen kann ich sie nicht. Ich habe zwar früher so manche Stunde mit dem Spiel verbracht, aber mangelnde Erfahrung und der Reiz der neuen haben es für mich erträglich gemacht. Heute kann man sie bei jedem, der ein nur halbwegs vorhandenes akustisch-visuelles Ästhetikgefühl aufweist, als Foltermethode benutzen.
- 1 Gnadenstern
Hier nochmal das Spiel in bewegtem Bild und mit Ton.